Auf dem Weg zum gesunden Unternehmen –
mehr als Obstkorb und Rückenschule

Gesunde und zufriedene Mitarbeiter sind eine der wichtigsten Ressourcen in jedem Betrieb. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Investitionen in die Gesundheit am Arbeitsplatz sich immer lohnen – für das Unternehmen und für die Beschäftigten. Das gilt für große Konzerne ebenso wie für kleine und mittelständische Unternehmen oder den bergischen Handwerksbetrieb ums Eck. Ein wichtiger Baustein für eine gesunde Organisation ist das sogenannte Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Fast jeder Arbeitnehmer hat schon einmal davon gehört, aber nicht jeder weiß, das BGM viel mehr bietet als Rückenkurse in der Mittagspause, Laufgruppen oder den Obstkorb auf dem Konferenztisch.


Warum BGM sich lohnt

Wenn vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement die Rede ist, sollte man drei Säulen vor Augen haben, die sozusagen das Fundament des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bilden.

  • Die linke Säule heißt Arbeits- und Gesundheitsschutz: In ihr regeln Gesetze, wie Beschäftigte vor Gefahren und Risiken bei der Arbeit zu schützen sind.
  • Die rechte Säule bildet das sogenannte Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Es regelt, wie Mitarbeiter nach einer längeren Erkrankung wieder in den Betrieb eingegliedert werden können.
  • Die mittlere schließlich nennt sich Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) – und hier kommen die BERGISCHE Krankenkasse und ihre Experten ins Spiel. 

Bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung geht es um die aktive Förderung der Mitarbeitergesundheit. Sie ist eine Teildisziplin des BGM, aber gleichzeitig ein Gesamtkonzept, das auf das Miteinander aller Beteiligten – Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmensleitung – setzt. Inhaltlich geht es um die Themen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung, Entspannung sowie den Umgang mit Sucht. Damit sollen die gesundheitsrelevanten Belastungen im Betrieb gesenkt und die Ressourcen der Mitarbeitenden gestärkt werden. Dabei handelt es sich um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der in fünf Phasen abläuft – und sich ständig wiederholt.

VorbereitungsphaseInformation/ Beratung des Unternehmens, Sensibilisierung und Motivierung der betrieblich Verantwortlichen, der Führungskräfte und ggf. der Beschäftigten, Entscheidung zum Einstieg in einen Gesundheitsförderungsprozess

Nutzung/Aufbau von StrukturenAuftragsklärung/ grundsätzliche Zielsetzung, Vernetzung von externen und internen Akteuren, Nutzung/Aufbau eines Steuerungsgremiums, Entwicklung eines gemeinsamen Gesundheitsförderungsverständnisses

GestaltungInterpretation der im ersten Schritt erhobenen Daten, Entwickeln von konkreten Schritten nach Zielsetzung, Dringlichkeit und vorhandenen Ressourcen

UmsetzungUmsetzung und Unterstützung bei konkreten Schritten, Beratung bei ergonomischen oder arbeitsorganisatorischen Maßnahmen

BewertungBefragung der Mitarbeiter zu Arbeitszufriedenheit, subjektiver Gesundheit u.a. Auswertung von Daten wie Krankenstand und Gesundheitsquote

Erfolgreich umgesetztes BGM kostet Zeit und Geld. Ohne den Einsatz von Personal geht da nichts. Gerade für kleinere und mittlere Betriebe klingt das zunächst nach einer Hürde. Häufig ist es dort aber durch die geringe Mitarbeiterzahl viel einfacher, die Kollegen für das Thema Gesundheit zu begeistern. Kurze Wege, flache Hierarchien und schnelle Entscheidungen tun ein Übriges. Ob ein Unternehmen gesund ist oder nicht, hängt nicht von seiner Größe ab. „Auch kleine Unternehmen können es schaffen, durch ein gut strukturiertes BGM den Mitarbeitern ein gesundes Arbeitsumfeld zu bieten. Als BERGISCHE Krankenkasse unterstützen wir sowohl kleine als auch große Unternehmen in der Entwicklung einer gesunden Unternehmenskultur“, sagt Jan Römer, BGM-Experte der BERGISCHEN.

BGM hilft nicht nur, Betrieb und Kollegium gesund und fit zu halten. Es kann auch ein echtes Pfund sein, mit dem Unternehmen bei potenziellen Mitarbeitern wuchern können. Anders gesagt: Betriebe, die sich glaubhaft um die Gesundheit ihrer Angestellten kümmern, sind klar im Vorteil, wenn es darum geht, neue Mitarbeiter zu finden.


BGM PRO FIT und BGM PRO FIT Starter

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird belohnt, und das nicht nur mit zufriedenen und gesunden Mitarbeitern, die gern zur Arbeit kommen, sondern auch von der BERGISCHEN Krankenkasse. „BGM PRO Fit“ heißt eine exklusive Auszeichnung, die die BERGISCHE im Jahr 2019 erstmals an Betriebe verliehen hat, die BGM bei sich erfolgreich umgesetzt haben. Unternehmen, die BGM gerade erst bei sich einführen, können die Auszeichnung mit dem Zusatz „Starter“ erhalten – und damit für sich werben.

Interessiert an gesunden Mitarbeitern?

Unser BGM-Team zeigt Ihnen die Möglichkeiten auf!

Persönlich erreichen Sie Jan Römer und sein Team montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr.

Jan Römer

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Telefon: 0212 2262-180
Broschüre BGM

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