Befreiung von gesetzlichen Zuzahlungen
Auch für Sie? Profitieren Sie von unserem Service.

Für einige Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung fallen Zuzahlungen an. Das sind zum Beispiel verschreibungspflichtige Medikamente, Verbandmittel oder auch Hilfsmittel wie ein Rollator.

Doch mehr als einen bestimmten Betrag muss niemand für Medikamente und Arztleistungen bezahlen: Dafür hat der Gesetzgeber die sogenannte Belastungsgrenze definiert. Sie richtet sich nach dem jeweiligen Bruttohaushaltsjahreseinkommen. Bei chronisch Erkrankten ist es ein Prozent der Bruttojahreseinkünfte, für alle anderen sind es zwei Prozent. Ihre persönliche Belastungsgrenze können Sie sich über unseren Zuzahlungsrechner ganz einfach anzeigen lassen.

    Wann kommt eine Befreiung infrage? Welche Möglichkeiten gibt es?

    Liegen Ihre (voraussichtlichen) Gesundheitsausgaben über dem Betrag, den der Rechner anzeigt, können Sie sich für jeweils ein Kalenderjahr von Ihren Zuzahlungen befreien lassen. Als „Befreiungskärtchen“ haben viele davon schon einmal gehört. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Sie weisen die maximalen Zuzahlungen im Laufe des Jahres vollständig durch Quittungen nach. Dann können wir Sie und gegebenenfalls auch Ihre Angehörigen von weiteren gesetzlichen Zuzahlungen für das laufende Jahr befreien. Zuzahlungen, die Sie über den Betrag Ihrer Belastungsgrenze hinaus bereits geleistet haben, erstattet Ihre BERGISCHE anhand Ihrer Belege.
    2. Sie lassen den Vorauszahlungsbetrag durch uns ermitteln, überweisen diesen und erhalten umgehend Ihren Befreiungsausweis.

    Ihr Vorteil bei der Vorauszahlung: Sie müssen keine Quittungen mehr sammeln und keine weiteren Zuzahlungen mehr leisten.


    So funktioniert die Befreiung und Erstattung

    1. Nehmen Sie Kontakt zu unserem Telefonteam auf.
    2. Sie erhalten einen Befreiungsantrag, den Sie bitte ausfüllen und unterschreiben.
    3. Legen Sie aktuelle Nachweise über die Einkommen aller im Haushalt lebenden Personen bei. Was dazugehört, lesen Sie unten.
    4. Beides reichen Sie uns zusammen mit Ihren Belegen für gesetzliche Zuzahlungen ein. Wichtig: Die Belege müssen Ihnen eindeutig zugeordnet werden können. Das heißt, alle Quittungen sind durch den Leistungserbringer mit Ihrem Namen und Vornamen zu versehen. Bitte lassen Sie diese Daten gegebenenfalls nachtragen.
    5. Den Rest erledigen wir für Sie.

    Was zählt zum Bruttohaushaltsjahreseinkommen?

    Für das Bruttohaushaltsjahreseinkommen werden die Einnahmen aller Familienmitglieder im gemeinsamen Haushalt (außer selbst versicherten Kindern) zusammengerechnet. Dazu gehören alle Bruttoeinnahmen im betreffenden Kalenderjahr, unabhängig von deren Steuerpflicht. Das sind zum Beispiel:

    • Lohn und Gehalt einschließlich Sonderzahlungen (wie Weihnachts- und Urlaubsgeld)
    • Sachbezüge
    • Einkommen aus selbständiger Tätigkeit
    • Arbeitslosengeld
    • Betriebsrenten und Renten aus der gesetzlichen oder einer privaten Rentenversicherung
    • Mieteinnahmen
    • Zinserträge
    • Unterhaltszahlungen
    • weitere einmalige und regelmäßige Einnahmen.


    Welche Rechnungen sind für die Befreiung von gesetzlichen Zuzahlungen relevant?

    Als Zuzahlungen werden bestimmte Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel bezeichnet, die der Patient selbst übernehmen muss. Dazu zählen:

    • Arznei- und Verbandmittel: nur der gesetzliche Eigenanteil (keine Anrechnung von Mehrkosten, die die Regelversorgung übersteigen, oder Privatrezepten)
    • Heil- und Hilfsmittel: 10 % der Kosten plus 10 € je Hilfsmittel (keine Anrechnung von Mehrkosten, die die Regelversorgung übersteigen, oder privat gekauften Hilfsmitteln)
    • Verbrauchsartikel
    • Fahrkosten     

    Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind von allen Zuzahlungen (Ausnahme: Fahrkosten und Zahnersatz) befreit.

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